Besuch in Buchara

Besuch in Buchara

Buchara

Unter dem silbrigen Glanz eines tiefwinterlichen Himmels, wo Raureif die uralten Maulbeerbäume wie mit Diamantschnee überzogen hat, beginnt eure Reise durch das winterlich verzauberte Herz Bucharas – am Lyab-i Hauz, wo der Teich nun zu einer gläsernen Eisfläche erstarrt ist, ein frostiges Juwel aus dem 17. Jahrhundert, und der Duft von heißem Tee aus dampfenden Samovars die klirrende Luft durchdringt.

Winterzauber am Lyab-i Hauz

Bei Morgensonne um 8 Uhr, die schwach durch Nebelschwaden bricht, startet ihr hier, umhüllt von dickem Schnee auf den Dächern der golden schimmernden Nadir Divan-Begi-Moschee und Khanaka. Der Teich, Geschenk des Großwesirs aus 1620, trägt eine Eiskruste, auf der Kinder gleiten; in dicken Mänteln genießt ihr Tee und Non in den windgeschützten Chai-Khanas, wo Sufi-Legenden im Kaminfeuer flackern.

Frostige Gassen zur Poi Kalyan

Durch schneebedeckte, knirschende Gassen nordwärts zum Poi Kalyan, wo das 47 Meter hohe Kalyan-Minarett wie ein eisiger Turm aufragt, die Moschee unter weißem Mantel ruht und die Mir-i-Arab-Madrasa in blauen Kacheln durch den Frost schimmert – ein winterliches Blau wie Saphire im Schnee.

 Meisterkunst in winterlichen Ateliers

In beheizten Werkstätten glüht Bucharas Seele: Miniaturzeichner hauchen auf Pinsel, weben Blumenwelten in Gold und Lapislazuli ans Pergament. Schmiede feuern Öfen an, hämmern Damastmesser mit glühenden Wellenklingen. Frauen nähen Qo'g'irchoq-Puppen bei Kerzenlicht, bunte Märchen im Schnee.

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Wintermarkt im Alten Basar

In die Trading Domes, wo die Kuppeln wie schneeige Zelte thronen: Taqi Zargaron und Telpakfurushon duften nach Zimt, Nüssen und heißem Plov aus rauchenden Kesseln. Seiden schimmern frostig, Händler in Fellmützen locken mit dampfenden Köstlichkeiten – ein warmer Hauch Seidenstraße im tiefen Winter.

Buchara
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Höhepunkt in der verschneiten Ark-Zitadelle

Aufwärts zur Ark, die auf ihrem 20-Meter-Hügel wie eine weiße Festung thront seit dem 4. Jahrhundert v. Chr.: Schneemantel auf Mauern flüstert von Emiren, der Thronsaal wärmt mit Geschichten, das kleine Museum zeigt Waffen und Roben bei Ofenprasseln – Blicke übers winterliche Tal. Heimkehr im DämmerglühenSüdlich zurück durch basarische Wärme zum Lyab-i Hauz, letzter Schneeweg zur Puppenkunst. Im Abendfrost, bei sinkender Sonne, kehrt ihr in eure beheizte Residenz – 6–7 km winterliche Magie, von Morgennebel bis Dämmerung, mit warmem Schal und Handschuhen.

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VIDEO: ALTSTADT VON BUCHARA